Nicht jede Unruhe ist dieselbe.
Mal ist es Alarm im Körper, mal ein Kopf, der nicht aufhört, mal ein Grundpegel, der seit Wochen zu hoch ist. Finde in einer Minute heraus, was bei dir gerade am ehesten zutrifft, mit einem ersten Hebel, der dazu passt.
Was trifft bei dir gerade am ehesten zu?
Diese Hebel helfen im Moment. Wenn dein System danach trotzdem wieder hochschießt, zeigt dir der kostenlose Selbstcheck, welche von sieben Lebensbereichen deinen Grundpegel oben halten, mit ersten Ansatzpunkten, die über allgemeine Tipps hinausgehen.
Typische Anzeichen eines überaktivierten Nervensystems
- •Du kannst abends nicht abschalten, auch wenn der Tag eigentlich vorbei ist.
- •Dein Körper bleibt angespannt, obwohl du eigentlich ruhig sein willst.
- •Du hast schon einiges probiert, und trotzdem kommt die Anspannung immer wieder.
- •Du bist erschöpft und gleichzeitig zu aufgedreht, um wirklich zu schlafen.
- •Du hast das Gefühl, dein Nervensystem läuft permanent auf 8 von 10.
Was der Selbstcheck zeigt
Dein Radar über 7 Bereiche
Welche Lebensbereiche dich gerade tragen und welche an dir zehren, auf einen Blick als persönliches Profil.
Dein Muster und wie es entsteht
Welcher Steuerungszustand bei dir dominiert, was ihn antreibt und warum die üblichen Tipps oft nicht greifen.
Erste Ansatzpunkte, individuell
Wo du zuerst ansetzt, abgestimmt auf deine schwächsten Bereiche, jenseits von länger ausatmen.
28 Aussagen, etwa 6 Minuten
Ergebnis und erste Ansatzpunkte siehst du direkt danach am Bildschirm. Den ausführlichen Bericht, mit deinem Muster, allen sieben Bereichen und deinen konkreten ersten Hebeln, bekommst du als PDF in dein Postfach.

Denk an die letzten zwei Wochen und antworte spontan. Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten. Die Skala reicht von „gar nicht“ bis „voll“.
Bereich 1
Stress & Grundanspannung
Bitte beantworte alle 4 Aussagen in diesem Bereich.
Dieses Werkzeug ersetzt keine Diagnose und keine Behandlung. Es ist eine Selbstbeobachtungshilfe. Bei akuter Belastung wende dich an deine Hausärztin oder deinen Hausarzt, eine psychotherapeutische Praxis oder die Telefonseelsorge (0800 111 0 111).
Warum Atemtechnik und Vagusnerv-Übungen allein oft nicht reichen
Du kennst sie vermutlich alle: länger ausatmen, summen, kalt duschen, erden. Sie sind nicht falsch, im Gegenteil. Jede dieser Methoden wirkt nachweisbar auf das autonome Nervensystem und bringt den Zustand spürbar herunter.
Sie wirken aber auf den akuten Zustand, nicht auf das, was diesen Zustand den ganzen Tag immer wieder herstellt. Wenn der Schlaf zu kurz ist, der Kalender keine Lücke lässt, eine Beziehung Kraft zieht oder Gedanken um die Finanzen im Hintergrund mitlaufen, lädt das System sich danach selbst wieder auf. Die Übung reguliert die Spitze, der Kontext darunter bleibt.
Das ist kein Versagen der Technik, sondern eine Frage der Ebene. Akute Regulation über Atem oder Kälte ist eine wirksame Schicht. Aber der Kontext, in dem du lebst, und tiefere Prägungen sind weitere Schichten, und die wiegen oft schwerer. Deshalb reicht die zehnte Atemtechnik so oft nicht: nicht, weil sie nicht wirkt, sondern weil sie nur eine von mehreren Ebenen berührt, und weil viele sie nur sporadisch und erst im Stress nutzen.
Atem, Kälte, Summen. Wirkt auf die Spitze und bringt den Zustand kurzfristig herunter.
Schlaf, Kalender, Beziehungen, Finanzen. Stellt den Zustand den ganzen Tag immer wieder her.
Was das System früh gelernt hat. Hält den Grundpegel, oft unbemerkt.
Nicht die Technik ist das Problem, sondern die Ebene, auf der sie ansetzt.
Was dein Nervensystem wirklich steuert
Ob ein System reguliert oder überaktiviert ist, entscheidet kein einzelner Nerv und kein einzelner Trick. Es entscheidet die Summe vieler Bereiche, die den ganzen Tag Signale senden: Sicherheit oder Bedrohung, Ruhe oder Anforderung.
Ich habe sie auf sieben verdichtet, die für das Nervensystem am meisten wiegen: Stress, Schlaf und Rhythmus, das Grübeln und Abschalten, die eigene Erholungsfähigkeit, Bewegung, Atem und Körpersignale, und die Menschen, in deren Nähe du zur Ruhe kommst. Jeder einzelne kann ein System tragen oder an ihm zehren.
Der Punkt ist: Zwei Menschen mit demselben Symptom, abends nicht abschalten zu können, haben oft ganz unterschiedliche Ursachen. Bei dem einen ist es der Schlafrhythmus, bei der anderen ein ungelöster Konflikt, beim dritten die ständige Reizflut. Dieselbe Atemübung trifft bei allen dreien nur die Oberfläche.
Der Test liest deinen Zustand aus dem Zusammenspiel dieser Bereiche, nicht aus einem einzelnen.
Die Modelle, von denen das Profil informiert ist
Allostase
Bruce McEwen
Der Körper hält Stabilität durch Anpassung. Die täglichen Belastungen und Erholungen, dazu die chronischen Lasten im Hintergrund, verschieben mit der Zeit den Grundpegel. Zu viel zu lange, und das System bleibt aktiviert oder kippt in Erschöpfung.
Im Profil: Begründet, warum der Zustand aus dem Zusammenspiel vieler Lebensbereiche gelesen wird, nicht aus einem einzigen.
Prädiktive Regulation
Active Inference, Karl Friston
Das Gehirn steuert den Körper vorausschauend. Es sagt laufend voraus, was kommt, und stellt den Pegel danach ein, oft bevor wirklich etwas passiert. Eine eingespeicherte Erwartung von Bedrohung hält das System aktiv, auch ohne reale Gefahr.
Im Profil: Erklärt, warum Reaktionen über die Situation hinausschießen und warum eine einzelne Übung den Grundpegel nicht dauerhaft ändert.
Zustandsmodell des Nervensystems
Autonome Zustandsregulation
Eine verbreitete Sicht auf drei Erlebensmodi: sicher und verbunden, mobilisiert für Kampf oder Flucht, oder im Rückzug. Als Bild für diese Zustände hilfreich, in den genauen neuroanatomischen Annahmen dahinter aber fachlich umstritten.
Im Profil: Liefert die Sprache für den Modus, der dich gerade überwiegend trägt, als Perspektive, nicht als Messung.
Das Profil ist von diesen Modellen informiert und nach ihnen strukturiert. Es ist eine fundierte Selbstbeobachtungshilfe, kein validiertes Diagnostikum. Das sage ich lieber klar, als mehr zu versprechen, als dieser Fragebogen halten kann.
Häufige Fragen
Ist das Nervensystem-Profil eine Diagnose?
Nein. Es ist eine Selbstbeobachtungshilfe, keine medizinische oder psychotherapeutische Diagnose. Du erhältst eine Einordnung deines Musters über 7 Lebensbereiche und erste persönliche Ansatzpunkte.
Was passiert mit meinen Daten?
Deine Antworten verarbeite ich für dein Profil und werte sie zusätzlich anonymisiert, ohne deine Mailadresse, zur Verbesserung des Tests aus. Den ausführlichen Bericht per Mail erhältst du nur, wenn du ihn anforderst. Einen Newsletter schicke ich dir ausschließlich, wenn du dafür das Häkchen setzt, jederzeit abbestellbar. Keine Weitergabe an Dritte. Details findest du in der Datenschutzerklärung.
Was kostet der Test?
Nichts. Der Test, das Ergebnis am Bildschirm und das ausführliche PDF sind kostenlos, ohne Abo und ohne versteckte Kosten. Wenn du danach mit mir arbeiten möchtest, ist der erste Schritt ebenfalls ein kostenloses Kennenlernen.
Wie wissenschaftlich ist das?
Das Profil ist von mehreren Modellen der Stressregulation informiert, vor allem Allostase (McEwen) und prädiktiver Regulation (Active Inference, Friston), ergänzt um ein Zustandsmodell des autonomen Nervensystems als klinisches Bild. Es ist eine fundierte Selbstwahrnehmungshilfe, kein Labortest und kein validiertes Diagnostikum.
Was passiert nach dem Ergebnis?
Du siehst dein Profil, deinen Radar über 7 Bereiche und deine ersten Ansatzpunkte sofort am Bildschirm. Den ausführlichen Bericht, mit deinem Muster und deinen konkreten ersten Hebeln, bekommst du als PDF per Mail. Wenn du tiefer einsteigen möchtest, kannst du ein kostenloses, etwa 30-minütiges Kennenlernen buchen, in dem wir dein Profil gemeinsam durchgehen.
Selbst weitermachen, in deinem Tempo
Dein Profil zeigt dir, wo du anfängst. Das Workbook „Eigenfrequenz" nimmt sich sieben Lebensbereiche vor und legt dir pro Bereich die wirksamsten Hebel in die Hand, mit Plan und Tracker, damit aus der Einsicht eine Gewohnheit wird.
35 Seiten, auf echter Forschung, sofort als PDF. Kostenlos, bei Anmeldung zum Newsletter.
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